Generationenberatung … das gute Gefühl alles geregelt zu haben

Generationenberatung vereint Fachwissen mit rund-um-Service.


Als Gen­er­a­tio­nen­ber­a­terin IHK bin ich im gesamten Großraum Filder­stadt, Esslin­gen, Stuttgart, Böblin­gen, Tübin­gen Die Ansprech­part­ner­in im Bere­ich Gen­er­a­tio­nen­ber­atung. Mein per­sön­lich­er Schw­er­punkt im Rah­men dieser Konzept­ber­atung ist das Not­fall­man­age­ment. Die Erfahrung lehrt: Unser Leben ver­läuft nicht immer wun­schgemäß und ent­lang der Ide­allinie. In jedem Leben­salter kön­nen uns unvorherse­hbare Ereignisse wie Unfall, schwere Krankheit, Pflege, oder Tod völ­lig unvor­bere­it­et tre­f­fen. Plöt­zlich ist nichts mehr wie es war. Oft weiß man gar nicht wo man anfan­gen soll, was alles erledigt wer­den muss, wer zu informieren ist, wie es weit­erge­hen soll… Wohl dem, der dann einen Plan G (G – wie Gen­er­a­tio­nen­ber­atung) und einen entsprechen­den Not­fall-Ord­ner hat….

Generationenberatung … das gute Gefühl alles geregelt zu haben



Generationenberatung bedeutet Verantwortung … kein: Nach-mir-die-Sintflut!

Als engagierte Not­fall­man­agerin im Rah­men der Gen­er­a­tio­nen­ber­atung plane und organ­isiere ich zusam­men mit Ihnen ein sta­biles Netz für die Wech­selfälle Ihres Lebens.

Ers­paren kann Ihnen das Vor­sorge-Netz unvorherse­hbare Not­fälle wie Unfall, schwere Krankheit, Pflege, Tod lei­der nicht — doch es garantiert Ihnen und Ihren Lieben Sicher­heit und Unter­stützung … bietet Halt und Struk­tur …. sorgt dafür, dass alles weit­er geht.

In Ihrer ver­traut­en Umge­bung (Umkreis Filder­stadt, Esslin­gen, Stuttgart, Böblin­gen, Tübin­gen) besprechen wir Ihre ganz per­sön­liche und/oder famil­iäre Not­fallpla­nung – ganz nach Lebenssi­t­u­a­tion. Dabei geht es um Vor­sorgevoll­macht, Patien­ten­ver­fü­gung, finanzielle Absicherung für schwere Zeit­en, Tes­ta­ment, erben und schenken, Bestat­tung, dig­i­tale Nach­lassvor­sorge und -regelung.

Ziel der Beratung sind recht­sichere Doku­mente, klare Regelun­gen und Absprachen zur eige­nen und famil­iären Absicherung.

Generationenberatung … das gute Gefühl alles geregelt zu haben


Das Konzept

Jahnke Generationenberatung - Mein Konzept

Generationenberatung … das gute Gefühl alles geregelt zu haben


Generell ist mit Vollendung der Volljährigkeit eine Vorsorgevollmacht oder umfassende General- oder Gesamtvollmacht dringend zu empfehlen.

Eine Vollmacht ist keine Frage des Alters…

Generell ist mit Vol­len­dung der Volljährigkeit eine Vor­sorgevoll­macht oder umfassende Gen­er­al- oder Gesamtvoll­macht drin­gend zu empfehlen.

Ist ein erwach­sen­er, voll geschäfts­fähiger Men­sch durch Unfall oder Krankheit nicht in der Lage per­sön­liche Angele­gen­heit­en selb­st zu regeln, kann und darf, ohne vor­liegende Voll­macht, nie­mand für ihn rechtsverbindlichen Entschei­dun­gen tre­f­fen. Eine rechtliche Vertre­tung ist nur mit ein­er gülti­gen Voll­macht möglich! Existieren keine Vor­sorge­doku­mente, wird im Betreu­ungs­fall vom zuständi­gen Gericht ein Betreuer einge­set­zt. Das kann ein Berufs­be­treuer oder ein ehre­namtlich­er Betreuer eines Betreu­ungsvere­ins sein, das kann aber auch ein Ange­höriger sein. Betreuer müssen dafür keine bes­timmte Qual­i­fika­tion nach­weisen.

Es macht also dur­chaus Sinn die Ausstel­lung der Voll­macht zeit­gle­ich mit dem Erwerb des Führerscheins anzuge­hen und nicht bis ins reifere Alter aufzuschieben.

Eltern min­der­jähriger Kinder kön­nen zusät­zlich- für den Fall, dass bei­de Eltern­teile kom­plett aus­fall­en- mit ein­er Sorg­erechtsver­fü­gung die Vor­mund­schaft regeln. Wurde keine Sorg­erechtsver­fü­gung getrof­fen bes­timmt ein Vor­mund­schafts­gericht einen geeigneten Vor­mund. Nahe Ver­wandte oder Tauf­pat­en erhal­ten- ent­ge­gen der weit ver­bre­it­eten Annahme- nicht automa­tisch das Sorg­erecht!

Bei Selb­ständi­gen und Freiberu­flern ist, neben der pri­vat­en Vor­sorge- oder Gen­er­alvoll­macht, in jedem Fall eine zusät­zliche sep­a­rate Unternehmer­voll­macht empfehlenswert.

Als Selb­ständi­ger hat man beson­dere Her­aus­forderun­gen wenn man durch Krankheit oder Unfall nicht han­deln kann. Oft lei­det dann das Geschäft – das kann bis zur Insol­venz führen. Mit Hil­fe ein­er Unternehmer­voll­macht kann der nor­male Geschäfts­be­trieb gesichert wer­den.

Generationenberatung … das gute Gefühl alles geregelt zu haben


ABC der Generationenberatung

In Ver­fü­gun­gen legt man fest, welche Vorge­hensweise man sich in bes­timmten Bere­ichen des Lebens wün­scht, wenn man das selb­st nicht mehr entschei­den und bes­tim­men kann.
Die Patien­ten­ver­fü­gung regelt Fra­gen zur Wieder­bele­bung und zu lebenser­hal­tenden Maß­nah­men sowie zu Behand­lun­gen und medi­zinis­chen
Maß­nah­men.
Die Betreu­ungsver­fü­gung gibt Vorschläge, welche Ver­trauensper­son im Betreu­ungs­fall über die Art der Ver­sorgung und Unter­bringung entschei­den soll.
In der Sorg­erechtsver­fü­gung wer­den die Sorge­berechtigten, sprich Vor­munde, für min­der­jährige Kinder für den Fall bes­timmt, wenn die Eltern zeitweise oder dauer­haft  das Sorg­erecht nicht ausüben kön­nen. Hier kön­nen auch Wün­sche zu Erziehung, Aus­bil­dung oder Hob­bies der Kinder fest­ge­hal­ten wer­den.
Mit ein­er Voll­macht berechtigt man eine bes­timmte Per­son dazu für einen selb­st  zu han­deln, Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, Inter­essen zu vertreten, für den Fall dass man selb­st dazu nicht in der Lage ist.
Eine Vor­sorgevoll­macht berechtigt für den pri­vat­en Bere­ich bei The­men wie Ver­mö­gen, Gesund­heit, Behör­de­nan­gele­gen­heit­en oder auch Post. Der Bevollmächtigte kon­trol­liert zudem die Ein­hal­tung der Ver­fü­gun­gen, zum Beispiel der Patien­ten­ver­fü­gung, und set­zt sie gegebe­nen­falls auch durch.
Eine Unternehmensvoll­macht  berechtigt ergänzend den
Unternehmens­bere­ich, macht eine Weit­er­führung des Betriebs möglich.

 


Meine Motivation…


Die Auszahlung aus der Unfal­lver­sicherung eines Kuri­er­fahrers lan­dete nicht wie geplant bei der Ehe­frau und den gemein­samen Kindern, son­dern wurde auf einem Extrakon­to einge­froren. Die Fam­i­lie geri­et in finanzielle Not, die Bank dro­hte mit Ver­steigerung des Ein­fam­i­lien­haus­es.
Was war passiert?

Der Ehe­mann und Vater hat­te einen schw­eren Unfall, der zum Wachko­ma führte und bedeutet: Von jet­zt auf gle­ich ein Pflege­fall! Ist ein Erwach­sen­er durch Unfall oder Krankheit nicht in der Lage seine Angele­gen­heit­en selb­st zu regeln, muss das ein Ander­er für ihn übernehmen –, Voraus­set­zung dafür, auch unter Eheleuten und nahen Ange­höri­gen, ist eine Voll­macht. (Vor­sorgevoll­macht oder eine umfassendere Gen­er­alvoll­macht)

Bei fehlen­den Voll­macht­en set­zt das Gericht einen Betreuer ein. Der einge­set­zte Betreuer ist gehal­ten die finanzielle Absicherung des Betreuten sicherzustellen – wie dann ja auch geschehen.

Dieser Fall hat mir aufgezeigt, wie wichtig das The­ma Vor­sorgevoll­macht und Patien­ten­ver­fü­gung ist. Damals war das neu für mich – meine Kon­se­quenz daraus?

Seit März 2015 engagiere ich mich haupt­beru­flich als Gen­er­a­tio­nen­ber­a­terin IHK. Mein Ziel ist möglichst viele Men­schen zu motivieren, neben ihrer finanziellen Vor­sorge frühzeit­ig das The­ma Voll­macht und Patien­ten­ver­fü­gung für sich selb­st und Ihre Fam­i­lie zu regeln … natür­lich vorzugsweise im Rah­men mein­er Konzept­ber­atung!

Sich­ern Sie sich jet­zt Ihre indi­vidu­elle Beratung – rufen Sie mich an! Tel.: 0711- 9970 6336
Ich freue mich darauf Sie ken­nen­zuler­nen — her­zlichst Ihre


Dienstag, 25. September 2018 — 19:30 Uhr — 21:00 Uhr

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung & Co


Vor­trag: Volk­shochschule Filder­stadt — Vor­sorgevoll­macht, Patien­ten­ver­fü­gung & Co Prax­isori­en­tiert­er Ver­trag: Wis­sen was geht, wenn nichts mehr geht.
Ver­anstal­tung­sort: Filder­stadt-Plat­ten­hardt, Bürg­er­haus — Mörike­saal.


Häufige Fragen

Was ist der Unter­schied zwis­chen ein­er Vor­sorgevoll­macht und ein­er Betreu­ungsver­fü­gung?

Mit ein­er Vor­sorgevoll­macht bevollmächtigt eine Per­son eine andere Per­son, im Falle ein­er Not­si­t­u­a­tion alle oder bes­timmte Auf­gaben für den Voll­macht­ge­ber an sein­er statt zu erledi­gen. Eine Voll­macht ist ab Unter­schrift rechtsverbindlich! Sie schließt eine gerichtliche Betreu­ung grund­sät­zlich aus.

Mit ein­er Betreu­ungsver­fü­gung legt man fest, welche Vorge­hensweise man sich in bes­timmten Bere­ichen des Lebens wün­scht, wenn man das selb­st nicht mehr entschei­den und bes­tim­men kann. Eine Betreu­ungsver­fü­gung ist im Unter­schied zur Voll­macht nicht rechtsverbindlich, berechtigt den Betreuer nicht zu irgendwelchen Entschei­dun­gen!

Kön­nen die The­men der Gen­er­a­tio­nen­ber­atung auch einzeln gebucht wer­den?

Selb­stver­ständlich – Sie allein bes­tim­men Art und Umfang der Vere­in­barung!

Wir sind ver­heiratet, da darf doch mein Ehep­art­ner in meinem Namen han­deln und entschei­den wenn ich dazu nicht in der Lage bin — oder?

Ent­ge­gen der all­ge­meinen Mei­n­ung sind Ange­hörige oder auch Ehep­art­ner nicht automa­tisch vertre­tungs­berechtigt! Eine rechtliche Vertre­tung ist auch in diesem Fall nur mit ein­er gülti­gen Voll­macht möglich.
Wenn keine Vor­sorge­doku­mente existieren, wird im Betreu­ungs­fall vom zuständi­gen Gericht ein Betreuer einge­set­zt.
Viele ken­nen das ja von der Post: Ohne Voll­macht kön­nen Sie für Ihre Fam­i­lien­mit­glieder keine Pakete aus der Post­fil­iale abholen.

Kön­nen meine Ange­höri­gen auch ohne Voll­macht die Betreu­ung übernehmen?

Ja — Betreuer müssen dafür keine bes­timmte Qual­i­fika­tion nach­weisen.
Ohne Voll­macht sind Ange­hörige in Ihrer Entschei­dungs­frei­heit allerd­ings deut­lich eingeschränkt. Sie sind, eben­so wie fremde Betreuer, dem Gericht gegenüber rechen­schaft­spflichtig, sie müssen Anträge stellen, Ver­mö­gen tren­nen und Aus­gaben nach­weisen.

Genügt eine schriftliche Patien­ten­ver­fü­gung oder muss ich zusät­zlich eine Voll­macht erstellen?

In der Patien­ten­ver­fü­gung schreiben Sie- für den Fall Sie selb­st nicht entschei­den kön­nen- Ihre ganz per­sön­liche Ein­stel­lung zu bes­timmten ärztlichen Maß­nah­men wie den Beginn oder die Fort­set­zung ein­er lebenser­hal­tenden Behand­lung auf.
Es sollte jedoch sichergestellt sein, dass im Zweifel dieser Wille von ein­er Per­son Ihres Ver­trauens nach­drück­lich zur Gel­tung gebracht wer­den kann. Dazu muss diese Per­son vorher von Ihnen bevollmächtigt wor­den sein. Daher emp­fiehlt sich immer die Patien­ten­ver­fü­gung mit ein­er Vor­sorgevoll macht oder zumin­d­est mit ein­er Betreu­ungsver­fü­gung zu kom­binieren.

Und wenn ich nie­man­den kenne dem ich Voll­macht erteilen möchte?

Wenn Sie nie­man­dem eine Voll­macht erteilt haben, wird das Gericht bei Bedarf einen Betreuer, mit dem Auf­gaben­bere­ich Gesund­heits­für­sorge für Sie bestellen. Auch er ist gehal­ten, bei den zu tre­f­fend­en Entschei­dun­gen Ihren Willen zu beacht­en, wie er sich aus der Patien­ten­ver­fü­gung ergibt.